Hausmeister Krause war gestern, jetzt gibt es den Harold. Weit weg auf einem Raumschiff in den tiefen des Weltalls, müssen Aufgaben vollbracht werden. Ob er alles allein machen muss, oder ob man Hilfe erwarten kann, werdert ihr herausfinden.

Die Erde gibt es nicht mehr (wahrscheinlich hat es Bumm gemacht). Nun sitzen etliche Bewohner auf einen fernen ausserirdischen Planeten fest und haben sich mit der Situation zurecht gefunden. Das sowas schon äusserst schlecht ist und traurig zugleich, kommt es noch erschwerend hinzu, dass es unerirdisch gelegen ist – also unter Wasser. „Bioshock“ lässt grüßen. Aber es ist keine Stadt, es ist ein Raumschiff. Also sind die „Ausgeh“ Möglichkeiten – naja – beschränkt.

Mit Charakteren sprechen ist immer eine gute Wahl

Kommen wir aber nun zum eigentlichen Charakter des Spiels, dass ist im diesem Fall Harold Halibut. Ein Gehilfe des Professors Jeanne Mareaux. Dieser Mann will unbedingt aus diesem Dilemmer entkommen und tüftelt ständig an diesen Ausweg. Harold wird dabei auf allerlei Dinge stoßen, die ihn und den Professor weiterhelfen könnten.

Was man dem Spiel gleich ansieht, ist die Grafik. Aber sie ist nicht komplett in 3D gerendert oder animiert, hier wurde eine Stop Motion Technick* (*Stop-Motion ist eine Filmtechnik, bei der unbewegte Objekte (Puppen, Knete, LEGO) in kleinen Schritten bewegt und einzeln fotografiert werden. Durch die schnelle Abfolge der Bilder entsteht eine flüssige Bewegung, oft mit 12–24 Bildern pro Sekunde. Benötigt werden eine Kamera/Smartphone, Stativ, Beleuchtung und eine App wie „Stop Motion Studio“) benutzt. Deswegen auch die Entwicklung von fast 10 Jahren. Was sich jetzt ein wenig übertrieben anhört und noch nicht mal die sogenannten „AAA“ Titel erreicht haben, klingt absurd, ist aber auch daher so lange weil keine 100 Entwickler dran standen. Auch hat das Spiel den „Deutschen-Computerspielpreis“ abgesahnt.

Alles schön detaliert. Die Modelle stammen aus Knete.

Was grafisch ein Wunderwerk ist und hinsichtlich der Story, die später noch viel mehr bietet ist dann Gameplay technisch etwas zurück. Weil das Spiel ein Adventure ist ohne Objekte zu kombinieren oder schwere Rätsel zu lösen, ist es eher ein Klick-Adventure. Spreche hier, drücke da etwas – das war es eigentlich auch schon. Das Spiel besticht durch die Story – nicht mehr und nicht weniger. Wen ihr also eher was mit Rätseln sucht ala „Monkey Island“, dann seid ihr hier falsch. Nun kommt aber das großer Aber. Oder eher „Halt!“.

Gebt den Spiel eine Chance und spielt oder sagen wir es mal so, erlebt es einfach. Die Animation erinnert ein an „Wallace & Gromit“ Filme und das ist einfach wunderschön. Die Story ist spannend und bietet auch verschiedene Wendungen.

Der PDA oder auch „Compu-Kumpel“ genannt

Große Rätsel werden hier nicht gelöst. Auch sollte man sich auf das hin und her Laufen gewöhnen. Es gibt zwar dieses Wasserlift System, aber dazu muss man erst hinkommen. Verlaufen kann man sich aber nicht.


Gespielt auf System: PlayStation 5 (PlayStation Portable)


Unsere Bewertung

Bewertung: 3.5 von 5.

Genre: Abenteuer, Indie
Entwickler: Slow Bros.
Publisher: Slow Bros.
Release: 16.04.2024

Systeme: PC Windows, PlayStation, XBOX, MacOS
USK: 12 Jahren


Kaufen bei: Steam, PlayStation Store, XBOX Marketplace

Tipps & Tricks: Komplettlösung (Gamingdeputy)


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