Wenn es um das Thema Star Wars geht und was Versoftungen angeht, kann man skeptisch und nervös werden. Aber einen Racer im Sternen Krieg Setting, sollte man sich genauer anschauen.
Gehen wir das Thema „Star Wars“ mal etwas nüchtern an. Es gab unzählige Spiele. Egal ob Jump and Run oder eine offene Welt (Leider ist Star Wars Outlaws immer noch verkorkst), jedes Genre wurde uns schon als Spiel präsentiert. Der letzte Titel der eher in die Lüfte ging, war „Star Wars Sqadrons“ und war eher so mittelmäßig. Wenn wir weiter zurück gehen, in das Jahr 1999 kam ein Fun Racer auf dem Markt, der das Franchise etwas anders dar stehen lassen sollte. Der Titel „Star Wars Episode 1 Racer„, war mal etwas anderes und weil die Podrennen im Film so gut waren, war das Spiel überzeugend.

Und genau da baut dieses Spiel wieder auf. Auf das klassische Podrennen auf diverse Planeten. Diesmal mit einer leichten Story die verständlich ist und nicht mit Höhen oder Tiefen wetteifert. Denn es ist nun mal ein Rennen und da braucht es keine Story ala „Herr der Ringe“. Daher kommen wir mal zu der Story. Shade ist eigentlich kein Racer, sonder eher ein Arbeiter, wagt sich aber dennoch es mit den ganz großen aufzunehmen. Man muss irgendwann gegen Kesta Bool gewinnen, weil er ein übler Bursche ist. Das ganze hört sich einfach an, ist aber je nach Schwierigkeitsgrad gar nicht so einfach. Denn es gibt keine Minimap, kein Zurückspulen und nur kleine Hinweise wo es jetzt langgeht. Wenn man aber den Dreh erstmal drauf hat und weis wie sich der jeweilige Flitzer so steuert, dann wird es einfacher und weniger Frustrierend. Knallt man gegen die Wand ist das erste „Leben“ weg. Sollte das öfters passieren ist auch schon wieder Game Over angesagt.
Damit ist es zwar für diese Tour vorbei (ist alles in verschiedenen Akten aufgeteilt), aber nicht mit dem Gefährt. Erfahrungen werden mitgenommen und man kann es noch einmal probieren. Also ein klassisches Rogue-Like Game? Fast! Oder eher ein bisschen. Egal wie man es sieht – es macht einfach Spaß und das ist doch die Hauptsache.

Der „kleine“ Frustfaktor ist zwar da, aber so richtig rauskommen will er nicht und das ist auch gut so. Je nach Schwierigkeitsgrad wird es Anspruchsvoll. Auf den höchsten sollte man gute Reflexe haben. Der „Kadett“ Rang ist liebevoll, aber nicht zu verachten.
Was uns oder mir am meisten gefallen hat ist der Mega Sound. Es wummst und knallt überall. Ein Speeder fliegt vorbei und man ist gleich an den Waldplaneten Endor erinnert, wo die Sturmtruppler mit den Bikes rumgesaust sind. Wenn der Nachbrenner angeht, spürt man diesen förmlich (Kopfhörer sind Empfohlen). Der ganze Soundscore ist prima eingefangen und hat mich Lust auf Star Wars gemacht.

Grafisch ist das Spiel beeindruckend gut. Ich habe es auf LUNA gestreamt und war überrascht wie gut es aussieht. Ohne Streaming, also auf PC und Konsolen wird es besser aussehen. Konnte ich aber nicht testen. Wenn wir schon mal bei Amazon LUNA sind – den Mehrspieler Modus gibt es hier nicht. Hier ist nur der reine Solo Modus enthalten.

Fazit
Kommen wir nun also zur allgemeinen Endwertung. Ganze 5 Sterne! Warum? Weil es Spaß macht. Weil es einfach Cool ist mit den Racern zu fahren und zu driften. Weil es Star Wars ist. Weil einfach irgendwie alles passt und man immer Lust nochmal zu fahren. Jeder Glider steuert sich anders. Die Story ist jetzt nicht zum Verlieben, das ist aber Nebensache. Ich Liebe es!
Gespielt auf System: Amazon LUNA (Streaming)
Unsere Bewertung

Genre: Racer, Rogue-Like
Entwickler: Fuse Games
Publisher: Secret Mode
Release: 06.10.2026
Systeme: PC Windows, PlayStation, XBOX, LUNA™
USK: 6 Jahren
Kaufen bei: Steam, PlayStation Store, XBOX Marketplace, Amazon LUNA™
Weiterführende Seiten:









Schreibe einen Kommentar